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Virtual Reality in der Immobilienvermarktung

Wie Virtual Reality Immobilien erlebbar macht

Stellen Sie sich vor, Sie wären auf der Suche nach einem Haus und müssten nicht mehr jede Immobilie, die Ihnen ansatzweise gefällt, auch tatsächlich besichtigen, um sich eine Meinung zu bilden. Oder stellen Sie sich vor, Sie wären Makler und hielten nur noch einen Bruchteil der Besichtigungen ab, die dafür aber viel gezielter und qualifizierter sind.

Mit Virtual Reality (VR) ist heute genau das möglich. Und das ist nur der Anfang.

Kamera Rig für monoskopische Aufnahmen

Virtual Reality ist tot! Es lebe Virtual Reality!

Zu wenigen Themen kursieren so gegensätzliche Meinungen wie zu Virtual Reality: VR ist tot! VR ist die Zukunft! VR ist Spielerei! VR wird zum Massenmarkt! Aber wie kann das sein?

Virtual Reality ist von Beginn an eine revolutionäre Technologie gewesen; etwas, das wir lange nur aus Science Fiction Filmen kannten und sehnsüchtig erwarteten. Erinnern Sie sich an die virtuellen Auszeiten vom Alltag, die Traumurlaube in TotalRecall(1990)? Oder an The Matrix(1999), einen Film, der zum Großteil in einer virtuellen Welt spielt, die von der Realität kaum zu unterscheiden ist? Die Vorstellung, mühelos in eine alternative, immersive Realität transportiert zu werden, hat uns immer schon gefallen und fasziniert. Entsprechend groß war auch die Erwartung, als mit Oculus VR diese neue Realität greifbar wurde. VR würde in den nächsten fünf Jahren sicher alles revolutionieren, hieß es: soziale Interaktion, Arbeit, alltägliche Prozesse. Das war die Erwartung, als VR noch lange nicht aus den Kinderschuhen herausgewachsen war.

Tatsächlich war der Weg von Virtual Reality zum breiten Publikum in der Vergangenheit eher schwierig. Warum? Unhandliche Hardware (die Brillen sind groß, schwer und zerdrücken Gesicht und Frisur), teilweise noch wenig überzeugende Bildqualität für unsere von 4K Ultra HD verwöhnten Augen und eine eher überschaubare Anzahl von abspielbaren Inhalten. Aber! Und auf das Aber kommt es an.

Wie immer bei Technologie sind die Fortschritte der Hard-und Software messbar und rasant. Neue Displays ermöglichen bei geringerer Größe eine immer bessere Bildqualität. Es gibt bereits Brillen, die keinen angeschlossenen Rechner mehr benötigen und die Inhalte sind schon lange nicht mehr nur auf Videospiele begrenzt.

Kamera Rig für monoskopische Aufnahmen Facebooks Chief Researcher Michael Abrash über die Zukunft von VR (2019)

Virtual Reality,das fehlende Puzzleteil

Für die Immobilienbranche ist Virtual Reality genau das Tool, das bisher gefehlt hat.

Viele Makler oder private Verkäufer setzen bei der Vermittlung von Häusern immer noch hauptsächlich auf 2D-Medien, klassischerweise Fotos, seltener Videos. Aber Immobilien sind nicht zweidimensional, und gerade bei Häusern sind Fotos der besonders schönen Ecken und aus interessanten Blickwinkel zwar nett, aber sie zeigen eben nur Ausschnitte.

Immobilien wollen aber erlebt werden! Zweidimensionale Darstellungsformen werden ihnen einfach nicht gerecht und sind im schlimmsten Fall sogar irreführend.

Genau diese Missverständnisse können mit Virtual Reality Rundgängen komplett vermieden werden. Durch die 360°-Visualisierung entsteht ein digitaler Zwilling der Immobilien aus echten Aufnahmen, durch den Sie sich in Virtual Reality frei bewegen können, und das mit echter, dreidimensionaler Raumwahrnehmung.

Digitale Vermarktung mit Virtual Reality

Durch Smartphones und Apps scheint es heute einfach zu sein, gute Fotos zu machen. Um sich von anderen Vermittlern und Objekten für den Kunden abzusetzen, ist aber mehr notwendig als Smartphone-Fotos.

Kaufinteressenten wünschen sich von einem Immobilienvermittler, über ihn ihr Traumhaus zu finden. Möglichst ohne vorher viel Zeit in Immobilien zu verschwenden, die es dann letzten Endes nicht werden. Dafür muss eine Visualisierung dem Kunden ermöglichen, sich ein authentisches Bild machen zu können, um ganz gezielt auszuwählen, welche Objekte sich für eine Vor-Ort-Besichtigung lohnen.

Und hier kommt Virtual Reality als Vermarktungstool ins Spiel. Durch eine ganzheitliche Darstellung von Immobilien in einem 360° Rundgang können Kunden Raumaufteilung, Größenverhältnisse und Raumgefühl authentisch erleben, speziell in 3D. Diese transparente Aufbereitung ermöglicht Interessenten, bereits im Vorfeld Immobilien eigenständig zu besichtigen und zu prüfen, ob sie den individuellen Erwartungen entspricht.

Gerade in der Vermarktung von Ferienimmobilien sind enttäuschende Besichtigungen besonders ärgerlich, weil die Interessenten eine weite Anreise haben und viel planen müssen.Durch unsere Virtual Tours in 2D und 3D ermöglichen wir Haussuchenden, sich bereits vor der Vor-Ort-Besichtigung umfassend und in aller Ruhe über eine Immobilie zu informieren. So können sie entspannt und gezielt Häuser für eine Realbesichtigung auswählen und unterliegen vor Ort nicht dem üblichen Zeitdruck und der Reizüberflutung, die es fast unmöglich macht, während einer Besichtigung alle wichtigen Dinge zu erfassen und zu erfragen.

Und es ist sogar noch mehr möglich: geführte virtuelle Besichtigungen, in denen Kunde und Makler sich in Virtual Reality treffen - dort durch Avatare repräsentiert - und miteinander interagieren und sprechen können. Oder ein abgebildeter Sonnenverlauf, damit Kunden in VR nachvollziehen können, wann wo die Sonne hinscheint. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Kurz gesagt: Virtual Reality ermöglicht es Haussuchenden, sich schon vor der Vor-Ort-Besichtigung umfassend über ein Objekt zu informieren und es zu begehen – und das zeit- und ortsunabhängig. Wann und so oft sie möchten. So können Suchende viel mehr Häuser besichtigen und die tatsächlichen Vor-Ort-Termineweitaus effizienter und zielgerichteter planen. Für den Makler bleibt durch diese Technologie mehr Zeit für den Kunden selbst. Eine Win-win-Situation.